Erfahrungsbericht von Julia Knüsting

„Was möchtest Du einmal machen, wenn Du groß bist?“ Es ist die Frage, die einen schon das ganze Leben begleitet. Als das Ende der Schulzeit immer näher rückte, gewann diese Frage für mich immer mehr an Bedeutung.

Für mich persönlich war klar, dass ich nach dem Abitur direkt eine Ausbildung machen möchte. Das theoretisch Erlernte auch ins Praktische umzusetzen und selber „anpacken“ zu dürfen, war mein Ziel.

Während meiner Schulzeit habe ich mich besonders für wirtschaftliche Zusammenhänge interessiert. Deshalb habe ich mein Schulpraktikum in einem Versicherungsbüro absolviert, wo mir besonders die Kundenberatung gefiel. Auch meine Ausbildung wollte ich deswegen gerne in einem kaufmännischen Beruf beginnen. An dem Beruf der Bankkauffrau hat mich nicht nur gereizt, dass man im ständigen Kundenkontakt steht, sondern auch die Vielfältigkeit, die dieser Beruf mit sich bringt.

„Meine Bank“, das sollte eine sein, wo der Kunde im Mittelpunkt steht, wo er Teil haben und sogar mitbestimmen kann und wo eine kundennahe Beratung das Wichtigste ist. Deshalb fiel meine Wahl auf eine Genossenschaftsbank –die Volksbank. Hier haben die Kunden die Chance, Mitglied zu werden. Alleine die Mitglieder profitieren von dem Erfolg ihrer Bank.   
Durch die Empfehlung einer Freundin wurde ich auf die Volksbank Dorsten eG als Arbeitgeber aufmerksam.
Ich sammelte ein paar Eindrücke im Internet: regelmäßige Facebook-Inhalte, viele bankeigene Videobeiträge und eine informative Homepage entdeckte ich. Das moderne, öffentliche Erscheinungsbild weckte meine Neugier. Die Volksbank Dorsten eG ist an der Seite Ihrer Kunden und Mitglieder und steht Ihnen bei.
Auch fiel auf, dass auf die Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter großer Wert gelegt wird, und man sie so langfristig halten kann.
Also zögerte ich nicht lange und reichte meine Bewerbung ein. Nach einem erfolgreichen Einstellungstest wurde ich schließlich zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Die Zusage, die ich daraufhin erhalten habe, hat mich sehr gefreut. 

Dann, nach einem Jahr, war die lange Wartezeit vorbei. Es war so weit, endlich würde es los gehen. Die Aufregung war dementsprechend groß. Was würde mich erwarten und vor Allem was würde von mir erwartet? Wie nehmen mich die Kollegen auf? Mit solchen Fragen beschäftigte ich mich im Vorfeld.
Doch es fiel nicht schwer sich wohl zu fühlen. An den ersten beiden Tagen wurde ich zusammen mit den Anderen aus meinem Ausbildungslehrjahr von unseren Ausbildungspaten erst einmal eingeführt. Wir wurden den Kollegen vorgestellt, haben alle Filialen kennengelernt und wir durften uns mit unserem Computerprogramm vertraut machen. Wir wurden direkt von Allen herzlich aufgenommen. Bei Fragen oder Anliegen stehen uns unsere Ausbildungspaten während der kompletten Ausbildung zur Seite.

In der Anfangszeit waren wir im Service tätig und durften mit Unterstützung direkt die Kunden bedienen. Ganz nach dem Motto „Learning by Doing“. Die Kollegen haben dabei jederzeit ein offenes Ohr für unsere Fragen. Die gängigen Aufgaben im Service konnten wir so schnell erlernen und auch schon selbstständig erledigen.
Wir durchlaufen alle Filialen, meist sind wir so für einen Monat in einer Filiale eingeteilt.
Dort ist unsere Hauptaufgabe der Kundenservice. Wir dürfen als erster Ansprechpartner die Kunden bedienen. Auch bei Beratungsgesprächen haben wir die Möglichkeit, dabei zu sein und den „Profis“ über die Schulter zu gucken.
Doch wir stehen während der Ausbildung nicht nur im Kundenkontakt. Wir haben auch die Chance, in den internen Abteilungen wie zum Beispiel dem Betriebsbereich, der Innenrevision oder der Kreditabteilung das nötige Hintergrundwissen zu erlangen. Wenn wir in einer Abteilung eingesetzt sind, stehen uns die Kollegen mit Rat und Tat zur Seite.

Neben der praktischen Ausbildung im Betrieb findet der Berufsschulunterricht in dem Genokolleg in Münster statt. Blockweise sind wir dreimal im Jahr, meistens für drei Wochen, dort. In der Zeit ist man in dem dazugehörigen Gästehaus untergebracht. Unterkunft und Verpflegung sind inklusive. Die theoretische Ausbildung zielt daraufhin, auf die Zwischen- und die theoretische Abschlussprüfung vorzubereiten. Deshalb gehören die Prüfungsfächer auch mit zu den Hauptfächern: Bankbetriebslehre, Wirtschaftslehre und Rechnungswesen.

Die Volksbank Dorsten eG fördert ihre Auszubildenden zusätzlich durch Schulungen. Diese finden in regelmäßigen Abständen, überbetrieblich, mit Azubis aus dem gleichen Lehrjahr statt. Ziel dieser ist es nicht nur, die erlernte Theorie zu vertiefen, sondern auch Hilfestellungen für den Kundenkontakt im Betrieb zu geben. Man kann sich dabei sehr gut mit den anderen Azubis austauschen.

Mittlerweile ist es jetzt ein Jahr her, seit ich meine Ausbildung begonnen habe. Rückblickend kann ich nur bestätigen, dass es die richtige Entscheidung war, bei der Volksbank Dorsten eG anzufangen. Der Beruf der Bankkauffrau ist genauso abwechslungsreich, wie ich es gehofft habe. Kein Tag ist wie ein anderer. Sich auf jeden Kunden individuell einzustellen, macht mir besonders Freude.
Das Arbeitsklima in der Volksbank  Dorsten eG ist sehr kollegial. Man kann jeden etwas fragen und alle stehen einem unterstützend bei. Ich fühle mich hier sehr gut aufgenommen, sodass ich jeden Tag gerne zur Arbeit gehe.

Jetzt bist Du gefragt. Bist Du an einer solchen Ausbildung interessiert? Dann zögere nicht und reiche Deine Bewerbung ein. Wir freuen uns auf Dich!